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Carl Auböck

Carl Auböck (1924 - 1993)

Carl Auböck entstammt einer Künstlerfamilie. Der Vater Karl Heinrich war Bauhausschüler, Maler und Designer und hatte 1912 in Wien, Bernardgasse 23 eine Werkstatt für Gürtler- und Bronzewaren gegründet. Die Mutter Maria Uckonowa-Auböck ebenfalls Bauhausschülerin, war Bildhauerin und Textilkünstlerin und unterrichtete den Sohn sehr früh im Zeichnen. Nach der Schulausbildung und einer Gürtler- und Ziseleurlehre studierte Carl Auböck 6 Jahre Architektur an der Technischen Hochschule Wien und besuchte 3 Jahre die Berufsschule für Gürtler und Silberschmiede in Wien.

Als Architekt arbeitete Auböck in einer Bürogemeinschaft 1946 bis 1955. Von 1950 bis 1956 war er wissenschaftlicher Assistent am Institut für Hochbau, 1977 bis 1993 ordentlicher Professor für Produktgestaltung an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien.

Carl Auböck als Produktdesigner für Objekte der Tischkultur:

1958 gewann er mit dem Besteck 2060 eine Goldmedaille auf der Weltausstellung in Brüssel, es wurde bei den Ambosswerken in Neuzeug hergestellt.

Weitere Amboss-Produkte nach Entwürfen von Carl Auböck sind bekannt:

Fonduegabeln 1012, Salatbesteck, Gemüsemesser (1956), Besteck 2080 (1957), Fondueset 220 (um 1960), Eierbecher (1960), Pfeffer-Salz-Set (1964), Snackset 215, mehrere Flaschenöffner, Eierbecher mit Untertasse, Kerzen-halter, Gratinierpfannen.

Außerdem wurden bei Amboss Halbfabrikate aus Metall hergestellt, die in der Werkstatt Auböck in Wien ergänzt wurden:

Spiesse (1954), Käsemesser, mehrere Küchenmesser, Flaschenöffner „Neptune“, Barboy- Korkenzieher u.a., Obstmesser, Brotmesser (um 1960), Schneidbrett mit Messer (1962), Tranchiermesser (1969).

Die Werkstätte Auböck fertigte Objekte nach eigenen Entwürfen, im Wesentlichen Tischgerät, aber auch Kleinmöbel, vor 1940 vor allem sogenannte Wiener Bronzen. Die Zahl der Entwürfe der Werkstätte Auböck beträgt insgesamt mehrere Tausend. Das umfangreiche Objektarchiv der Werkstätte ist mittlerweile als österreichisches Kulturgut eingestuft und gehört dem Staat.

Als Ambrogio Pozzi 1968 zu seinem Porzellangeschirr Duo auch ein Besteck entwarf, wurde dieser Entwurf von Rosenthal nicht akzeptiert. Carl Auböck modifizierte seinen Entwurf zum Besteckmuster 2080 (Amboss) mit Einlagen von Palisander und Pagholz, sowie Porzellaneinlagen verschiedener Farbigkeit. Dies wurde als Muster „Duo“ für Rosenthal von Amboss produziert.

Zwischen 1980 und 1988 entwarf Auböck die umfangreiche Kollektion „Culinar“ für den Wiener Haushaltswarenhandel Ostovics: Geschirrteile aus Gusseisen sowie eine Stahlemaillekollektion, eine Tischglaskollektion, Essbesteck, Fondue- und Vorlegebestecke, mehrere Holzkollektionen, Tischtextilien und Feinsteinzeug-Tischkeramik.

Für die amerikanische Export-Import- Firma Arthur Salm Inc., Chicago, entwarf Auböck in den 1950er Jahren neben dem Logo „AS“ eine Reihe von Objekten, die bei Amboss produziert wurden: Münzschalen „Valeria“ und „Alexandra“, Eierbecher „Galata“, Öffner „Fish“, Fruchtgabeln „Coronet“ und Fleischmesser „Claudius“.

Carl Auböck Pfanne für Amboss